Kathrin Betz
Publications and news by Kathrin Betz.
Publications
Seefahrtsnation Schweiz: Vom Flaggenzwerg zum Reedereiriesen
Die Globalisierung im heutigen Umfang wäre ohne die Seefahrt nicht möglich, doch der Preis ist hoch: Die Seefahrt ist auf Kollisionskurs mit der Umwelt, sie ist nach wie vor gefährlich, die Besatzungen in See- und Binnenschifffahrt arbeiten oft unter prekären Bedingungen. Doch die Schweiz als viertgrösster Reedereistandort Europas will von den beachtlichen Herausforderungen der Schifffahrt kaum etwas wissen.
Die Schweiz als wichtige Seefahrtsnation – verstärkt noch durch die Schiffe unter Kontrolle der hiesigen Rohstoffhändler und auch als Flaggenstaat in der Flusskreuzfahrt – ist in alle Problemfelder der Schifffahrt verwickelt, bis hin zum Abwracken der Seeschiffe auf Gezeitenstränden, das grauenhafte Folgen für Mensch und Umwelt hat. Deshalb ist es dringend, dass die Schweiz sich der Thematik annimmt und in internationalen Gremien ihre Stimme erhebt, um – im Verein mit den grossen Schifffahrtsnationen – die Probleme der Seefahrt anzugehen, statt die Augen zu verschliessen und Problemfirmen ihr Territorium zur Verfügung zu stellen.
Kathrin Betz und Mark Pieth rollen in ihrem umfassenden Standardwerk die Geschichte der Schweiz als Seefahrtsnation auf: Sie widmen sich dem Grund für die Attraktivität als Reedereistandort, der Finanzierung und dem Bau von Schiffen, der Arbeit auf See, dem Konflikt mit der Umwelt, der Abwrackung sowie der Rolle der offiziellen Schweiz.
Corruption and Money Laundering in International Arbitration: A Toolkit for Arbitrators
Both in investment and in commercial arbitration, arbitrators face considerable challenges if a party alleges – or the arbitrators suspect – that corruption has influenced the underlying dispute.
- Which laws are applicable?
- What are the requirements for the proof of corruption in arbitration proceedings?
- What are the legal consequences of corruption in arbitration?
- And how can arbitrators become aware of corruption in the first place?
It is generally understood that corruption cannot be condoned – at the same time parties should not be allowed to free themselves of their obligations easily.
This toolkit aims to help arbitrators who suspect, or are confronted with, alleged corruption or money laundering in relation to the underlying dispute, to address these issues in a systematic and comprehensive manner, and to find a solution in accordance with the applicable laws. An arbitral award having been rendered by an arbitral tribunal using the toolkit should have a greater chance of enforcement.
The toolkit was discussed by participants of the International Arbitration and Corruption Conference in Basel, Switzerland, on 10-11 January, 2019.
Working Paper 21: Globale Finanzflüsse und nachhaltige Entwicklung: Handlungsmöglichkeiten der Schweiz aus Sicht der Entwicklungspolitik
Im Rahmen von UNO und OECD diskutiert die internationale Gemeinschaft zurzeit intensiv, warum die meisten Entwicklungsländer nicht über ausreichend Ressourcen zur Finanzierung der für sie notwendigen Investitionen und ihrer öffentlichen Dienstleistungen verfügen. Dabei fällt das Augenmerk jeweils schnell auf die Ausgestaltung des internationalen Finanz- und Steuersystems. Mit welcher Art Investitionen kann man eine nachhaltige Entwicklung fördern? Wie kann der chronische Abfluss von finanziellen Ressourcen (namentlich aus Rohstoff-reichen Ländern) – oftmals als unlautere und illegale Finanzflüsse (illicit financial flows) umschrieben – reduziert werden? Welche Rolle spielt schliesslich die öffentliche Entwicklungshilfe in diesem Gesamtbild?
Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) hat am 29. Oktober 2015 mit Unterstützung des Basel Institute on Governance und unter der Leitung von Prof. Mark Pieth eine Fachtagung‚ Globale Finanzflüsse für eine nachhaltige Entwicklung – Handlungsmöglichkeiten der Schweiz aus Sicht der Entwicklungspolitik‘ durchgeführt. Das vorliegende Dokument stellt die Vorarbeiten und Resultate der Tagung zusammen.
Mit einem Vorwort von Pio Wennubst, Vizedirektor Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA).
About this Working Paper
This paper is part of the Basel Institute on Governance Working Paper Series, ISSN: 2624-9650.